München (04.11.2010/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag haben sich gegen eine Kandidatur von Staatskanzleichef Siegfried Schneider für den Posten des Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ausgesprochen. „Die Führung der BLM muss nach Qualifikation ausgewählt werden und nicht nach dem Prinzip Parteiklüngel“, erklärt die medienpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Die CSU missbrauche den BLM-Chefposten, um ihr internes Postengerangel zu bereinigen. „Dieser Posten verlangt aber Parteiferne und Unabhängigkeit.“ Einer Spezlwirtschaft dürfe kein Vorschub geleistet werden, gerade nach der Kreditaffäre um den ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten und Medienratsvorsitzenden Kopka. Die Landtagsgrünen plädieren außerdem dafür, eine offene Ausschreibung durchzuführen. Diejenigen, die sich daraufhin bewerben, müssten dann im Medienrat sechs UnterstützerInnen für ihre Bewerbung finden. „So bestünde auch eine realistische Chance, dass endlich einmal eine qualifizierte Frau in Bayern zum Zuge käme“, so Ulrike Gote.
München (04.11.2010/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag haben sich gegen eine Kandidatur von Staatskanzleichef Siegfried Schneider für den Posten des Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ausgesprochen. „Die Führung der BLM muss nach Qualifikation ausgewählt werden und nicht nach dem Prinzip Parteiklüngel“, erklärt die medienpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Die CSU missbrauche den BLM-Chefposten, um ihr internes Postengerangel zu bereinigen. „Dieser Posten verlangt aber Parteiferne und Unabhängigkeit.“ Einer Spezlwirtschaft dürfe kein Vorschub geleistet werden, gerade nach der Kreditaffäre um den ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten und Medienratsvorsitzenden Kopka. Die Landtagsgrünen plädieren außerdem dafür, eine offene Ausschreibung durchzuführen. Diejenigen, die sich daraufhin bewerben, müssten dann im Medienrat sechs UnterstützerInnen für ihre Bewerbung finden. „So bestünde auch eine realistische Chance, dass endlich einmal eine qualifizierte Frau in Bayern zum Zuge käme“, so Ulrike Gote.
