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Verfassungsschutzbericht 2011 – Gefahr von rechts endlich ernst nehmen!

Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2011 im Innenausschuss des Landtags haben die Grünen ihre Kritik daran wiederholt, dass das Antifaschistische Informations- und Dokumentationsarchiv a.i.d.a. nach wie vor erwähnt und in die linksextremistische Ecke gestellt wird.

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NSU-Morde: Grüne fordern Aufklärung über neue Vorwürfe

Nach den Zeugenaussagen bayerischer Ermittlungsbeamter vor dem NSU-Untersuchungs-ausschuss des Bundestages haben die Grünen umgehend einen Bericht des bayerischen Innenministers eingefordert. „Ganz offenkundig ist die Aufklärung der Mordserie auch in Bayern durch gravierende Fehler in der Zusammenarbeit einzelner Behörden massiv behindert worden“, sagte die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund.

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Grüne fordern Rückendeckung für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern Innenminister Herrmann nach der Vorstellung des bayerischen Verfassungsschutzberichts auf, seinen Extremismusbegriff neu zu überdenken. „Das grundsätzliche Misstrauen gegen zivilgesellschaftliches Engagement aus Angst vor einer linksextremistischen Unterwanderung ist falsch und ideologisch geprägt“, erklärt die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund, die kritisiert, dass das Antifaschistische Informations- und Dokumentationsarchiv a.i.d.a. nach wie vor im Verfassungsschutzbericht erwähnt und in die linksextremistische Ecke gestellt wird.

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Grüne fordern vollständige Abschaltung von V-Leuten

Die Landtagsgrünen haben den Kurswechsel von Innenminister Herrmann im Umgang mit V-Leuten bei der NPD als überfällig begrüßt: „Es ist höchste Zeit, dass Bayern den erneuten Anlauf für ein NPD-Verbot nicht länger durch sein stures Festhalten an den umstrittenen V-Leuten blockiert“, sagte die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund. Nun müsse allerdings dafür gesorgt werden, alle V-Leute abzuschalten, die die Entscheidungen der Partei dominieren und sich nicht nur auf Bundes- und Landesvorstände zu beschränken: „Ein zweites NPD-Verbotsfahren darf unter keinen Umständen an die Wand gefahren werden“, fordert Susanna Tausendfreund.

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Neonazi-Mordserie: Wo bleibt die Aufklärung?

Seit Mitte November ist bekannt, dass die schreckliche Mordserie an türkischen und griechischen Kleinunternehmern auf das Konto einer rechtsradikalen Killerbande geht. Fünf der Tatorte lagen in Bayern. Doch noch immer ist der Innenminister jegliche Aufklärung darüber schuldig, welche Erkenntnisse es bislang über die Morde der NSU in Nürnberg und München gibt, auf welches Netzwerk die Täter möglicherweise in Bayern zurückgegriffen haben und warum der ausländerfeindliche Hintergrund der Morde so lange unentdeckt bleiben konnte. In der Zwischenzeit wird immer deutlicher, wie sehr der Organisationsgrad und die Gewaltbereitschaft der Neonaziszene in Bayern unterschätzt wurden. Gerade nach der Aufdeckung der NSU-Taten flammen rechte Aktivitäten verstärkt auf. Die Angst der Betroffenen wächst – umso mehr, als vom Innenministerium keinerlei Informationen über Ausmaß, Hintergründe, geschweige denn Ermittlungserfolge gegen die braune Szene fließen.

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Nichts Neues in der Sicherheitspolitik

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern von der Staatsregierung ernsthaftes Engagement bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus. „Innenminister Herrmann preist die Sicherheit in Bayern an, hat im Kampf gegen rechts aber nichts Neues vorzuweisen“, erklärt die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund. „Das Betonen der Wichtigkeit der Präventionsarbeit gegen rechts bleibt leeres Gerede, wenn der Verfassungsschutz Gruppen, die wertvolle Aufklärungsarbeit gegen rechts betreiben wie a.i.d.a.

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Staatliche Spitzel gegen Bürgerrechtler?

Hat das Landesamt für Verfassungsschutz gezielt Personen ausgeforscht, die sich 2008 gegen das umstrittene Versammlungsgesetz der damaligen CSU-Staatsregierung gewendet haben? Diesen Schluss legen Dokumente nahe, die im Nachlass eines mutmaßlichen V-Mannes aufgefunden worden waren. Besonders pikant: In den Dokumenten werden auch Abgeordnete erwähnt, die sich seinerzeit gegen das Versammlungsgesetz engagiert hatten – so die grüne Fraktionsvorsitzende Margarete Bause, aber auch die FDP-Landesvorsitzende und heutige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

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Verfassungsschutzbericht lückenhaft – Grüne fordern Gefahr von antiislamischer Hetze ernst zu nehmen

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Konzentration von Innenminister Herrmann auf den Islamismus als Bedrohung. “Warum spricht Innenminister Herrmann bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes des 1. Halbjahres nur muslimische Bürgerinnen und Bürger an? Es gibt genug andere Seiten im Internet, in denen extremistisches Gedankengut verbreitet wird“, erklärt die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund.

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Unerträgliche Willkür

Die Grünen haben die erneute Erwähnung der Islamischen Gemeinde Penzberg als skandalös bezeichnet: „Der Verfassungsschutz hat im vergangenen Jahr nach eigenem Bekunden keinen einzigen Verdachtsmoment für etwaige islamistische Tendenzen liefern können“, sagte Susanna Tausendfreund.

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Grüne begrüßen VGH-Entscheidung zu a.i.d.a

Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung, schließlich haben wir seit der ersten Erwähnung im Verfassungsschutzbericht darauf hingewiesen, dass diese Einstufung völlig an der Realität vorbei geht und rückgängig gemacht werden muss“, erklärt die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund.

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Ihr Kontakt

Susanna Tausendfreund
Innenpolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2774
Fax: 089/4126-1010
Email.: susanna [dot] tausendfreund [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Susanna Tausendfreund)