München (sip). Von Genitalverstümmelung betroffene Frauen brauchen nicht Mitleid, sondern medizinische Versorgung, Beratung und besonders ihre Töchter brauchen Schutz. Und zwar nicht abstrakt irgendwo in Afrika, sondern auch hier in Bayern,“ fordert die gleichstellungspolitische Sprecherin Claudia Stamm anlässlich des Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar.
Allein in München sind nach Schätzungen von Terre des Femmes 600 Mädchen potenziell von Genitalverstümmelung bedroht. „Wir sind sehr in Sorge, dass insbesondere somalische Flüchtlingsfamilien ihre Töchter auch hier beschneiden lassen wollen“, sagte Juliane von Krause, Koordinatorin der Münchner Städtegruppe von Terre des Femmes. In der Arbeit von Terre des Femmes habe sich herausgestellt, dass Flüchtlingsfrauen in Bayern nicht informiert sind über die gesundheitlichen Folgen einer genitalen Verstümmelung und aus Unkenntnis keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn sie medizinische Hilfe suchen, erlebten sie oftmals, dass den Ärzten ihre gesundheitliche Problematik nicht bekannt sei und diese in der Behandlung unsicher wären.
Auf Initiative der Grünen hat der Bayerische Landtag bereits im November einstimmig beschlossen, Ärztinnen und Ärzte sowie das gesamte Gesundheitspersonal für das Thema Genitalverstümmelung zu sensibilisieren.
München (sip). Von Genitalverstümmelung betroffene Frauen brauchen nicht Mitleid, sondern medizinische Versorgung, Beratung und besonders ihre Töchter brauchen Schutz. Und zwar nicht abstrakt irgendwo in Afrika, sondern auch hier in Bayern,“ fordert die gleichstellungspolitische Sprecherin Claudia Stamm anlässlich des Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar.
Allein in München sind nach Schätzungen von Terre des Femmes 600 Mädchen potenziell von Genitalverstümmelung bedroht. „Wir sind sehr in Sorge, dass insbesondere somalische Flüchtlingsfamilien ihre Töchter auch hier beschneiden lassen wollen“, sagte Juliane von Krause, Koordinatorin der Münchner Städtegruppe von Terre des Femmes. In der Arbeit von Terre des Femmes habe sich herausgestellt, dass Flüchtlingsfrauen in Bayern nicht informiert sind über die gesundheitlichen Folgen einer genitalen Verstümmelung und aus Unkenntnis keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn sie medizinische Hilfe suchen, erlebten sie oftmals, dass den Ärzten ihre gesundheitliche Problematik nicht bekannt sei und diese in der Behandlung unsicher wären.
Auf Initiative der Grünen hat der Bayerische Landtag bereits im November einstimmig beschlossen, Ärztinnen und Ärzte sowie das gesamte Gesundheitspersonal für das Thema Genitalverstümmelung zu sensibilisieren.
