14. Juli 2011

Die Absenkung der Besoldung für junge BeamtInnen ist generationenungerecht

Münzgeld

Mit einer Änderung des bayerischen Besoldungsgesetzes wollte die grüne Fraktion erreichen, dass eine der Ungerechtigkeiten im BeamtInnenrecht gestrichen wird. Seit diesem Jahr werden diejenigen, die neu verbeamtet werden, befristet um eine Besoldungsstufe niedriger eingruppiert als es ihnen eigentlich zusteht.

Diese Maßnahme ist in erheblichem Maße generationenungerecht. Denn je nachdem, wann jemand verbeamtet wird, wird er oder sie höher oder niedriger bezahlt. Das ist eine reine Zufallsbesoldung.

Claudia Stamm, haushaltspolitische Sprecherin kritisierte, dass der Staat seine Zusagen als Arbeitgeber nicht einhalte: „Die jungen Menschen sind zum Teil mit Besoldungszusagen angeworben worden. Auch gilt damit der Grundsatz ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ offenbar für die bayerischen Beamten und Beamtinnen nicht mehr.“

CSU und FDP lehnten die Gesetzesänderung erwartungsgemäß ab.

Claudia Stamm
Haushaltspolitische Sprecherin, Sprecherin für Gleichstellung
Tel: 089/4126-2866
Fax: 089/4126-1866
Email.: claudia [dot] stamm [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Claudia Stamm)