Hochschule und Studium

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Hochschule und Studium

Eine der wichtigsten hochschulpolitischen Forderungen der Grünen ist die Abschaffung der Studiengebühren. Unseren Kampf haben wir in der nachfolgenden Chronologie der grünen Initiativen gegen Studiengebühren dokumentiert:


Unterausschuss gebildet: Zukunft der Hochschule für Politik

Am Donnerstag trat im Landtag erstmals der Unterausschuss Hochschule für Politik (HfP) zusammen, um ein Zukunftskonzept für die kriselnde Hochschule zu erarbeiten. Dem Unterausschuss gehören VertreterInnen aller Fraktionen des Bayerischen Landtags an; für die Landtagsgrünen Theresa Schopper. 

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Hochschulen brauchen langfristiges Ausbauprogramm

Der Hochschulausschuss des Landtags fordert die Staatsregierung auf, ein erweitertes langfristiges Ausbauprogramm für die bayerischen Hochschulen vorzulegen. Damit folgte der Ausschuss einstimmig einer Initiative der grünen Landtagsfraktion. „Die bayerischen Hochschulen müssen sich noch stärker als bislang geplant auf steigende Studierendenzahlen einstellen“, begründete die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote den Dringlichkeitsantrag (16/12328) ihrer Fraktion.

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Hochschulen: Vorschnelle Jubelmeldungen

Die Landtagsgrünen haben Wissenschaftsminister Heubisch vorgeworfen, die schwierige Lage an den Universitäten schönzureden. So seien die Bedarfsplanungen, auf die sich der Minister beziehe, längst überholt: „Die bayerischen Hochschulen müssen bis zum Jahr 2020 deutlich ausgebaut werden“, verwies die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote auf eine Prognose der Kultusministerkonferenz vom Januar. Gerade angesichts der steigenden Nachfrage nach akademisch ausgebildetem Personal müsse der Freistaat 30.000 weitere Studienplätze bis 2020 schaffen.

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Studienplätze: Bayern braucht mehr

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Forderungen der CSU-Hochschulpolitiker als zu kurz gegriffen. „Die bayerischen Hochschulen brauchen bei den prognostizierten steigenden Studierendenzahlen einen viel stärkeren Ausbau als bisher – mindestens 30.000 neue Studienplätze bis 2020“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Nur so könne der Fachkräftemangel bewältigt und Bildungsaufstiege ermöglicht werden.

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2000 Studierende warten auf Bafög

Immer noch warten 2000 Studierende aus ganz Bayern auf ihre Bafög-Zahlungen für das Wintersemester. Das hat das Wissenschaftsministerium in der heutigen Sitzung des Hochschulausschusses einräumen müssen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass gerade diejenigen, die auf Bafög angewiesen sind, über Monate hingehalten werden und nicht einmal eine Abschlagszahlung erhalten“, kritisierte die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote.

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Bewältigung des Doppelten Abiturjahrgangs an den Hochschulen – nicht so souverän geschultert wie dargestellt

Für Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag ist die erfolgreiche Bewältigung des doppelten Abiturjahrgans die drängendste bildungspolitische Herausforderung dieser Jahre. Im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur berichtete Wissenschaftsminister Heubisch auf Aufforderung der Landtagsgrünen vor dem Hintergrund des Doppelten Abiturjahrgangs über die aktuelle Situation an den bayerischen Hochschulen.

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Comeback der Verfassten Studierendenschaft

Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen den Vorstoß aus Baden-Württemberg, wieder eine Verfasste Studierendenschaft einzuführen, um die studentische Mitbestimmung an den Hochschulen zu verbessern. Ein entsprechender Gesetzentwurf der grün-roten Landesregierung wurde heute dort im Kabinett beraten. „Wir wollen die Demokratisierung an den Hochschulen in Bayern weiterhin vorantreiben und fordern Wissenschaftsminister Heubisch auf, sich hier ein Beispiel an der Nachbarregierung zu nehmen“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Heubisch sei den Landtagsgrünen bis heute Rechenschaft schuldig geblieben, wie er die Mitwirkungs- und Mitgestaltungsrechte der Studierenden stärken wolle.

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Doppelter Abiturjahrgang: Kein Grund zum Jubeln

Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen die Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs kritisch. „Die Staatsregierung verspricht seit Jahren bessere Studienbedingungen“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. „Doch statt für spürbare und dringend nötige Verbesserungen bei den personell und finanziell nicht genügend ausgestatteten Hochschulen zu sorgen, wird nur das schlechte Niveau von 2005 gehalten – und teilweise nicht einmal das.“

So müssten Vorlesungen wegen Überfüllung abgebrochen oder in Kinosäle ausquartiert werden, es herrsche akute Wohnungsnot für Studierende, Bibliotheken seien völlig überfüllt, die Mensen würden aus allen Nähten platzen. „Es ist also wenig zielführend, die schlechten Studienbedingungen von früher als Maßstab zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs von heute zu nehmen.“  

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Wohin fließen die Studiengebühren? - Grüne legen aktuellen Sachstand vor

Noch immer sitzen die Hochschulen auf Restmitteln von Studienbeitragseinnahmen in Millionenhöhe. Es liegen nun erstmals Zahlen zum Ende eines Semesters vor, genauer zum Ende des WS 2010/11, also Ende März 2011. Wurde bisher argumentiert, dass zum Jahresende die Gelder gar nicht ausgegeben sein könnten, die Bilanz zum Ende des Semesters jedoch besser aussehe, so können wir jetzt belegen, dass sich die Restmittel an den Hochschulen auch zu Semesterende noch auf über 61 Millionen Euro, in genauen Zahlen: 61.287.044 Euro aufsummieren.

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Grüne unterstützen Bildungsstreik

Die Grünen im Bayerischen Landtag unterstützen den heutigen Bildungsstreik. „Ich zolle dem stetigen Einsatz der Schülerinnen und Schüler sowie der Studierenden für ein besseres Bildungssystem großen Respekt“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Die Staatsregierung müsse endlich den berechtigen Forderungen nach einer inklusiven Schule für alle, der Abschaffung von Studiengebühren, der demokratischen Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen und der flächendeckende Versorgung mit Ganztagsschulen nachkommen.

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Ihr Kontakt

Ulrike Gote
Parlamentarische Geschäftsführerin, hochschulpolitische, medienpolitische und religionspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2648
Fax: 089/4126-1648
Email.: kontakt [at] ulrike-gote [dot] de (Ulrike Gote)