03. September 2010

BASISBRIEF-Artikel: EU-Fördermöglichkeiten im Bereich Menschenrechte, Migration und Antirassismus

- oder wie man es schafft, mit einer guten Antragstellung an die EU-Fördertöpfe zu kommen

EU- Förderprogramme und Ihre Nutzbarkeit vor Ort

Über die Einsetzbarkeit von EU-Fördermitteln informierten Barbara Lochbihler (MdEP) und Christine Kamm (MdL) in einer gemeinsamen Tagung am 9. Juli im Bayerischen Landtag. Fachreferent Christoph Siegers zeigte praxisorientiert, wie man sich im Dschungel der Fördermöglichkeiten nicht verirrt. Ziel der Veranstaltung ist eine Verbesserung der Chancen bayerischer Kommunen und Nichtregierungsorganisationen beim Zugang zu EU-Förderprogrammen und die Verbesserung der finanziellen Ausstattung sinnvoller Projekte.

Bei EU-Projekten geht es meist um soziale und gesellschaftliche Innovation und um das Weiterverbreiten neuer Ideen für Morgen. Gerade im Hinblick auf bessere Bildungschancen für MigrantInnen, im Bereich sprachlicher und beruflicher Qualifizierung, im Bereich beruflicher Integration, aber auch im Umweltbereich ist die EU gemeinsam mit NGOs und Kommunen vor Ort der Motor einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Christine Kamm: "Wir stehen für eine Verbesserung der Chancen bayerischer Nichtregierungsorganisationen und Kommunen beim Zugang zu EU-Förderprogrammen. Bei den EU-Fördermitteln geht es nicht nur um die monetäre Unterstützung von sinnvollen Projekten, es geht um mehr: um Beispiele sozialer und gesellschaftlicher Innovation und um ein Ausprobieren und Weiterverbreiten neuer Ideen für Morgen. Gerade im Hinblick auf bessere Bildungschancen für MigrantInnen, im Bereich sprachlicher und beruflicher Qualifizierung, im Bereich Integration, u.a. in den Arbeitsmarkt -  sind die EU, aber auch die NGOs und die Kommunen vor Ort, der Motor einer guten gesellschaftlichen Entwicklung."

EU-Fördermöglichkeiten 1  

Barbara Lochbihler

Barbara Lochbihler, Grüne Europaabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen und Menschenrechtsausschuss hatte bei ihrer Arbeit im EU-Parlament bald bemerkt, dass es einen regelrechten "Markt" an Experten gibt, die Förderung vermitteln bzw. Nichtregierungsorganisationen und andere Gruppen über entsprechende Programme und die Antragstellung informieren. Auf diesem "Markt" hatte Lochbihler auch den Hauptreferenten des Nachmittags, Herrn Christoph Siegers, kennengelernt. Lochbihler versprach den Anwesenden  "ein hartes Stück Arbeit" mit Herrn Siebers, was sich als nicht übertrieben herausstellen sollte.

Christoph Siegers hatte bereits früher als Akteur bei Amnesty International ein großes Bedürfnis von NGO MitarbeiterInnen gesehen, an EU Fördermittel kommen. Jedoch fehlte es oft an Mut, Zeit oder Durchhaltevermögen, sich genau über die Förderbedingungen zu informieren. Siebers stellte nun in seinem Vortrag bildhaft dar, wie man als MitarbeiterIn einer Menschenrechtsorganisation einen erfolgreichen Antrag für Fördermittel stellt: was sind überhaupt die Topthemen der EU, die besonders gefördert werden? Muss ich mir erst etwas ganz Exotisches ausdenken, um an Geld zu kommen? Welche Programme gibt es? Welche Formalien sind zu beachten? Wie sieht eine gute Projektskizze aus? Und was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Strukturfonds und Förderprogrammen?

EU-Fördermöglichkeiten 2

Christoph Siegers, Christine Kamm

Am Schluss war man sich einig, dass ein Antrag für EU-Fördermittel zwar um einiges komplexer ist, als einen Lebenslauf zu schreiben, jedoch die Aussichten auf Erfolg nicht so schlecht stehen, wie mancher anfangs gedacht hatte.

Weiterführende Links:

Barbara Lochbihler gibt auf ihrer Homepage Tipps zu EU-Fördermitteln. Hier kann auch eine CD zum Thema bestellt werden.

Die Präsentation von Herrn Siegers finden Sie hier.

Homepage von euventures – european affairs and strategies

Hilfe zu Antragstellung gibt außerdem Sandra Janecek, EU-Fundraiserin: sandra [dot] janecek [at] googlemail [dot] com

Anschauliche Beispiele, was mit EU-Fördergeldern ("LIFE") machbar ist, finden Sie hier.

EU- Förderprogramme und Ihre Nutzbarkeit vor Ort

Über die Einsetzbarkeit von EU-Fördermitteln informierten Barbara Lochbihler (MdEP) und Christine Kamm (MdL) in einer gemeinsamen Tagung am 9. Juli im Bayerischen Landtag. Fachreferent Christoph Siegers zeigte praxisorientiert, wie man sich im Dschungel der Fördermöglichkeiten nicht verirrt. Ziel der Veranstaltung ist eine Verbesserung der Chancen bayerischer Kommunen und Nichtregierungsorganisationen beim Zugang zu EU-Förderprogrammen und die Verbesserung der finanziellen Ausstattung sinnvoller Projekte.

Bei EU-Projekten geht es meist um soziale und gesellschaftliche Innovation und um das Weiterverbreiten neuer Ideen für Morgen. Gerade im Hinblick auf bessere Bildungschancen für MigrantInnen, im Bereich sprachlicher und beruflicher Qualifizierung, im Bereich beruflicher Integration, aber auch im Umweltbereich ist die EU gemeinsam mit NGOs und Kommunen vor Ort der Motor einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Christine Kamm: "Wir stehen für eine Verbesserung der Chancen bayerischer Nichtregierungsorganisationen und Kommunen beim Zugang zu EU-Förderprogrammen. Bei den EU-Fördermitteln geht es nicht nur um die monetäre Unterstützung von sinnvollen Projekten, es geht um mehr: um Beispiele sozialer und gesellschaftlicher Innovation und um ein Ausprobieren und Weiterverbreiten neuer Ideen für Morgen. Gerade im Hinblick auf bessere Bildungschancen für MigrantInnen, im Bereich sprachlicher und beruflicher Qualifizierung, im Bereich Integration, u.a. in den Arbeitsmarkt -  sind die EU, aber auch die NGOs und die Kommunen vor Ort, der Motor einer guten gesellschaftlichen Entwicklung."

EU-Fördermöglichkeiten 1  

Barbara Lochbihler

Barbara Lochbihler, Grüne Europaabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen und Menschenrechtsausschuss hatte bei ihrer Arbeit im EU-Parlament bald bemerkt, dass es einen regelrechten "Markt" an Experten gibt, die Förderung vermitteln bzw. Nichtregierungsorganisationen und andere Gruppen über entsprechende Programme und die Antragstellung informieren. Auf diesem "Markt" hatte Lochbihler auch den Hauptreferenten des Nachmittags, Herrn Christoph Siegers, kennengelernt. Lochbihler versprach den Anwesenden  "ein hartes Stück Arbeit" mit Herrn Siebers, was sich als nicht übertrieben herausstellen sollte.

Christoph Siegers hatte bereits früher als Akteur bei Amnesty International ein großes Bedürfnis von NGO MitarbeiterInnen gesehen, an EU Fördermittel kommen. Jedoch fehlte es oft an Mut, Zeit oder Durchhaltevermögen, sich genau über die Förderbedingungen zu informieren. Siebers stellte nun in seinem Vortrag bildhaft dar, wie man als MitarbeiterIn einer Menschenrechtsorganisation einen erfolgreichen Antrag für Fördermittel stellt: was sind überhaupt die Topthemen der EU, die besonders gefördert werden? Muss ich mir erst etwas ganz Exotisches ausdenken, um an Geld zu kommen? Welche Programme gibt es? Welche Formalien sind zu beachten? Wie sieht eine gute Projektskizze aus? Und was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Strukturfonds und Förderprogrammen?

EU-Fördermöglichkeiten 2

Christoph Siegers, Christine Kamm

Am Schluss war man sich einig, dass ein Antrag für EU-Fördermittel zwar um einiges komplexer ist, als einen Lebenslauf zu schreiben, jedoch die Aussichten auf Erfolg nicht so schlecht stehen, wie mancher anfangs gedacht hatte.

Weiterführende Links:

Barbara Lochbihler gibt auf ihrer Homepage Tipps zu EU-Fördermitteln. Hier kann auch eine CD zum Thema bestellt werden.

Die Präsentation von Herrn Siegers finden Sie hier.

Homepage von euventures – european affairs and strategies

Hilfe zu Antragstellung gibt außerdem Sandra Janecek, EU-Fundraiserin: sandra [dot] janecek [at] googlemail [dot] com

Anschauliche Beispiele, was mit EU-Fördergeldern ("LIFE") machbar ist, finden Sie hier.

Christine Kamm, MdL
Kommunalpolitische und wohnungspolitische Sprecherin, Sprecherin für Föderalismus, Bundes- und Europaangelegenheiten
Tel: 089/4126-2874
Fax: 089/4126-1874
Email.: christine [dot] kamm [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Christine Kamm)