Dr. Sepp Dürr

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Dr. Sepp Dürr

Kultur- und forschungspolitischer Sprecher


Wahlkreis Oberbayern


Literaturwissenschaftler und Biobauer, diese Kombination ist wohl einmalig. Wer so unterschiedliche Erfahrungen mitbringt, hat einen weiten Blick. Bodenständig, bayerisch, weltoffen: In Germering daheim, ist Sepp Dürr in der Welt zu Hause. Seitdem er 1998 zum ersten Mal in den Landtag gewählt worden ist, versucht er Bayern der CSU streitig zu machen. Seine Botschaft: Bayern, das sind wir. Der Vater dreier Kinder will die Lebensqualität und die Lebenschancen für alle Menschen in Bayern erhöhen. Durch ökologische Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, selbstständige Schulen und weltoffene Universitäten. Die CSU-Fraktion hat er in der Hochschul- und Agrarpolitik wiederholt so lange mit gut durchdachten Anträgen gequält, bis diese verzweifelt die Waffen gestreckt und grüne Ideen unter ihrem schwarzen Label verwirklicht hat.  Von Dezember 2000 bis Oktober 2008 war er Fraktionsvorsitzender. In dieser Legislaturperiode ist Sepp Dürr forschungs- und kulturpolitischer Sprecher und sitzt für die Grünen im Hochschulausschuss. Außerdem vertrat er die Fraktion im Untersuchungsausschuss zum Erwerb der Hypo Group Alpe Adria durch die Bayerische Landesbank. Bereits in der vorigen Legislaturperiode war er Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Krise der BayernLB.


Podiumsdiskussion: Rassismus aus den Köpfen – Nazis aus den Stadien

Kaum jemand will wahrhaben, was längst alltägliche Realität ist: Rechtsextremisten wenden sich dem Fußball zu und versuchen, ihn für ihre Zwecke zu missbrauchen. Doch Funktionäre, Vereine und das bayerische Innenministerium wiegeln ab: Alles halb so schlimm, der Fußball sei unpolitisch, Rassismus, Sexismus und Homophobie harmlose Nebengeräusche der Fußballbegeisterung. Für die sportpolitische Sprecherin Simone Tolle eine Verharmlosung, die nicht hingenommen werden kann.

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Überfälliger Kurswechsel im Umgang mit NS-Schriften

Die Landtagsgrünen haben eine wissenschaftlich kommentierte Veröffentlichung von Nazi-Propaganda wie Hitlers „Mein Kampf“ als überfällig bezeichnet. „Die Staatsregierung hat sich bislang im Umgang mit historischen Nazi-Hetzschriften als völlig überfordert gezeigt“, sagte der kulturpolitische Sprecher Sepp Dürr. Anstatt endlich für einen verantwortlichen Umgang mit den Pamphleten zu sorgen und damit auch zur Entmystifizierung des braunen Gedankenguts beizutragen, habe gerade das Finanzministerium immer wieder auf eine kurzsichtige Verbotspolitik gesetzt.

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Neuer Konzertsaal: Fundierte Entscheidung nicht möglich

Kunstminister Heubisch stellte im Hochschulausschuss die Pläne für den Neuen Konzertsaal in München vor. In einer Machbarkeitsstudie soll geprüft werden, ob die Museumsinsel als Standort geeignet ist. Sie soll die Grundlagen legen für eine tragfähige Kostenschätzung. Der kulturpolitische Sprecher Sepp Dürr kritisierte in der Diskussion scharf das Vorgehen der Staatsregierung: „Sie zieht das Pferd von hinten auf“. Für die Grünen stehe außer Rede, dass das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks als Orchester von Weltrang erhalten werden muss. Und Weltspitze werde es auf Dauer nur sein, wenn es wie vergleichbare Orchester über ein eigenes Haus verfügt.

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Landesstiftung: Öffentliche Gelder verzockt

Die Landtagsgrünen haben der Staatsregierung im Zusammenhang mit den Verlusten der Landesstiftung eine völlig verfehlte Anlagestrategie vorgeworfen: „Wie schon bei der Landesbank, haben sich hier CSU-Größen als Zocker versucht und fatale Verluste aufgehäuft“, kritisierte Sepp Dürr, der die Grünen seit Beginn dieser Legislaturperiode im Stiftungsrat vertritt. So habe der Rechnungshof schon 1996 moniert, dass die Stiftung durch ihren hohen Anteil an Hypovereinsbank-Aktien ein extrem hohes Risiko eingegangen sei und eine Änderung der Anlagestrategie gefordert. „Wir Grünen haben wie schon bei den diversen Fonds der Staatsregierung immer wieder auf das Grundproblem dieses Konstrukts hingewiesen“, betont Sepp Dürr: „Wer Staatsvermögen sicher anlegen will, kann nicht gleichzeitig auf hohe Renditen spekulieren. Spätestens seit der Finanzkrise ist diese Erwartungshaltung nur noch blauäugig.“ 
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Nachdruck von NS-Schriften: CSU und FDP lehnen grüne Forderung nach Freigabe ab

Im Hochschulausschuss lehnten die Vertreter der Regierungsfraktionen von CSU und FDP und der Freien Wähler einen Antrag der Grünen zur Freigabe von wissenschaftlich kommentierten  Nachdrucken von NS-Schriften ab. Dabei sprechen gute Gründe für die grüne Forderung, jetzt aktiv zu werden und seriöse Veröffentlichungen von NS-Machwerken seitens des Staates konstruktiv zu begleiten, statt weiter auf Verbote zu setzen und unvorbereitet zu sein, wenn 2015 der Urheberrechtsschutz des Freistaats ausläuft: Auf einer von den Grünen initiierten Landtagsanhörung Mitte 2010 waren sich die geladenen Experten weitgehend einig, dass ein Verbot hinsichtlich Didaktik, Wirkung und Politischer Bildung kontraproduktiv ist.

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Rechte Gefahr unterschätzt: Warum haben die Sicherheitsbehörden das terroristische Potenzial der braunen Szene verkannt?

 Die Fülle der Schriftlichen Anfragen war erforderlich geworden, da die Staatsregierung die Aufklärung im Parlament mit einem pauschalen Hinweis auf die Ermittlungen des Generalbundesanwalts zurückwies. Die Staatsregierung hat diese Anfragen zwischenzeitlich beantwortet und auf unseren Druck hin im Innenausschuss einen Zwischenbericht zu den Ermittlungen bei den Neonazi-Morden geliefert.

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Kontakt im Landtag

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Kultur- und forschungspolitischer Sprecher

Tel.: 089/4126-2733
Fax: 089/4126-1494
E-Mail: sepp [dot] duerr [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Dr. Sepp Dürr)

Kontakt regional

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