Regierungserklärung

Ministerpräsident Seehofer gab diese Woche eine Regierungserklärung zu „Lebensqualität sichern, Zukunft gewinnen. Gemeinsam für eine starke Heimat – Aufbruch Bayern". Wie man sich Zukunft erarbeitet und nicht "gewinnt" erklärte Fraktionsvorsitzende Margarete Bause in ihrer Redeantwort, die wir hier dokumentieren

Millionengrab Hof - Plauen

Seit 1994 hat die Regierung gut 20 Millionen Euro im Mini-Flughafen Hof-Plauen versenkt. Im Schnitt zahlt der Staat für jeden Fluggast rund 400 Euro. Dafür gibt es nicht nur schon billige Flugtickets von München nach New York, sondern auch die Erkenntnis: Die Infrastruktur-Politik der CSU ist am Ende. Unser Artikel zum Absturz des Flughafens Hof

Millionengrab Hof - Plauen

3. Startbahn – überflüssig und an den BürgerInnen vorbei

 „Wider besseres Wissen hat die Regierung von Oberbayern ein ein Milliarden Euro teures Projekt gebilligt, für das es keinerlei Bedarf gibt und das den Menschen im Flughafenumland weitere massive Nachteile bringen wird“ – Christian Magerl, MdL aus Freising
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Aufkleber "Keine 3. Startbahn!"

Handeln gegen Rechtsextremismus

Wir setzen uns ein gegen faschistisches und rassistisches Gedankengut. Welche Strategien, Initiativen, Programme und Anlaufstellen es in Bayern gibt, zeigt unsere neue Broschüre Handeln gegen Rechtsextremismus 

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Winterklausur in Günzburg

Vom 16. bis 18. Januar fand in Günzburg die Winterklausur der Fraktion statt. Dabei ließ sich die Fraktion auch von Grünen Regierungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg inspirieren. 

Alle Infos von der Klausur haben wir auf einer Übersichtsseite zusammengefasst

25 Grüne Jahre für Bayern

Im Oktober 2011 feierten wir 25 grüne Jahre für Bayern, denn am 22.10.1986 wir erstmals mit Sonnenblumen und Sambatrommeln in den Bayerischen Landtag ein. Am Donnerstag, 27.10.2011 fand die Jubiläumsfeier im Maximilianeum, München statt. Wir sagen allen Beitragenden und Gästen ein herzliches Dankeschön!
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Die Gaddafi-Affäre und die Staatsanwaltschaft München

Saif al-Arab Mohammed al-Gaddafi, einer der Söhne des libyschen Diktators Gaddafi, lebte von 2006 bis 2010 in München. In dieser Zeit ist Gaddafi junior wegen einer Vielzahl von Delikten, die von Trunkenheitsfahrten am Steuer über Körperverletzung bis hin zu Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz reichen, mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Doch obwohl gegen Gaddafi in insgesamt elf Verfahren ermittelt wurde ist er in keinem einzigen Fall angeklagt worden. Der Verlauf der Ermittlungsverfahren zeigt stattdessen, dass es mit dem Aufklärungswillen von Polizei und Justiz nicht weit her war, sondern zugunsten des Diktatorensohnes rechtstaatliche Grundsätze, die für jeden anderen Delinquenten gegolten hätten, einfach über Bord geworfen wurden.

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Autonomie der Schulen stärken: Ergebnisse des Schulversuchs MODUS F aufgreifen

Auf Initiative der Grünen berichtete das Kultusministerium am Donnerstag im Bildungsausschuss über den Schulversuch MODUS F. Ziel dieses Schulversuchs war die „Weiterentwicklung und Erprobung zeitgemäßer Führungsmodelle“. Die Bildungspolitikerin Simone Tolle forderte die Staatsregierung anschließend dazu auf, auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse mehr Autonomie an den bayerischen Schulen zuzulassen.

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Seehofers Knallfrösche: Haushaltspolitik aus Schall und Rauch

Auch nach dem Jahreswechsel hat der bayerische Ministerpräsident nichts von seiner Sprunghaftigkeit verloren, so das Fazit von Margarete Bause beim ersten Presse Jour fixe des Fraktionsvorstands im neuen Jahr. Ob Rente mit 67 oder schuldenfreies Bayern: Der CSU-Chef komme ihr vor wie ein kleiner Bub, der sich freue, beim Silvesterfeuerwerk zündeln zu können: „Seehofer wirft einen Knallfrosch nach dem anderen. Manchmal ist ein Kanonenschlag dabei, manchmal trifft's auch die eigenen Leute. Jedenfalls bleibt am Ende nichts anderes übrig als Schall und Rauch», sagte die grüne Fraktionschefin.

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Pensionsfonds: Grüne kritisieren Zweckentfremdung der Gelder

Die Grünen im Bayerischen Landtag werfen der Staatsregierung in Sachen Pensionsfonds für Beamtinnen und Beamte eine Zweckentfremdung der Gelder vor. „Die Staatsregierung hat bisher rund 500 Millionen Euro Schulden bei Pensionsfonds und Versorgungsrücklage angehäuft. Sie hat dieses Geld im Grunde zweckentfremdet, bevor es eingezahlt wurde“, erklärt die haushaltspolitische Sprecherin Claudia Stamm.

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Fahndung nach Neonazis intensivieren

Auch in Bayern gibt es eine erschreckend hohe Zahl an Rechtsextremisten, nach denen per Haftbefehl gefahndet wird und die sich bislang dem Zugriff der Polizei entziehen konnten. Wie das Innenministerium in einer Anfrage der Grünen einräumen musste, sind insgesamt 38 Personen mit rechtsextremistischem Hintergrund zur Fahndung ausgeschrieben. 30 davon sind zu einer Haftstrafe verurteilt worden. „Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich bei 21 dieser Personen um Täter, die eindeutig wegen eines rechtsextremistisch motivierten Delikts verurteilt wurden“, so Sepp Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus.

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Energiekommission: höchst informativ

Die Sitzung der Energiekommission in dieser Woche war äußerst informativ. Ausführlich berichtete ein Vertreter der Bundesnetzagentur über den die Situation sowohl bei den Übertragungsnetzen, als auch bei den Verteilnetzen. Es ergaben sich auch augenfällige Widersprüche zu den Ausführungen der Vertreter von E.ON, LEW und des Netzbetreibers Tennet, die in der vorangegangenen Sitzung zwar wenig konkret aber in lebhaften Worten die Situation der Stromnetze als äußerst schwierig darstellten. So erfuhren die Mitglieder der Kommission etwa, dass E.ON Bayern sein jährliches Budget von 60 Mio. Euro zum Ausbau der Verteilnetze bisher noch nie ausgeschöpft hat.

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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Grünen im Bayerischen Landtag besuchen morgen im Anschluss an die Feierlichkeiten des Bayerischen Landtags in Weiden anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus die KZ-Gedenkstelle Flossenbürg. „Mit dem Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg wollen wir die Bedeutung der Erinnerungsarbeit herausstellen und gleichzeitig die Arbeit anerkennen, die in Flossenbürg geleistet wird“, erklärt Sepp Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus. 

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Ermittlungspanne in der Neonazi-Mordserie?

Die Landtagsgrünen haben von Innenminister Herrmann umgehend Aufklärung zu den Vorwürfen des ehemaligen stellvertretenden Leiters der SOKO Bosporus zur Ermittlungsarbeit des Landesamts für Verfassungsschutz in der Neonazi-Mordserie gefordert. Nach Aussage des früheren Kriminalhauptkommissars habe die SOKO bereits 2006 den bayerischen Verfassungsschutz um Informationen über rechtsradikale Täterprofile gebeten, diese Anfrage sei aber nicht an die Ämter in anderen Bundesländern weitergeleitet worden.

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Für die GBW von NRW lernen: Kein Ausverkauf öffentlicher Wohnungen

Welche dramatisch negativen Folgen ein Verkauf der 33.000 GBW-Wohnungen an private Investoren haben könnte, zeigen die Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen: Dort wurden 2008 von der schwarz-gelben Landesregierung  die 93.000 Wohnungen der LEG privatisiert; insgesamt halten Private Equity-Fonds in  NRW nun 320.000 Wohnungen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in NRW und Vorsitzende der Enquetekommission zu diesem Thema, Daniela Schneckenburger, war zu Gast bei Christine Kamm, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag.

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Bayern hat Besseres verdient: Grüner Aufbruch statt grenzenloser Großmäuligkeit

Ministerpräsident Seehofer gab heute eine Regierungserklärung zu „Lebensqualität sichern, Zukunft gewinnen. Gemeinsam für eine starke Heimat – Aufbruch Bayern". Leider fand sich in der Rede wenig Informatives oder Konkretes - vielmehr erging sich Seehofer in Ankündigungen, Wahlkampfversprechen und Eigenlob. Die Erwiderung der Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause, MdL auf die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten dokumentieren wir nachfolgend.

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NS-Hetzschriften nicht mystifizieren

Im Tauziehen um die Veröffentlichung von Originaltexten aus Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ haben die Grünen die Staatsregierung aufgefordert, endlich ein Konzept zum Umgang mit NS-Druckerzeugnissen vorzulegen. „Die Verbots- und Tabuisierungspolitik des Finanzministeriums ist nichts anderes als ein Ausdruck von Hilflosigkeit im Umgang mit den historischen Hetzdokumenten aus der Nazizeit“, sagte Sepp Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus.

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BayKiElG-Gesetzentwurf: Mehr Rechte für Kinder und Eltern

In einer gut besuchten Pressekonferenz und mit einer Grundsatzdebatte im Sozialausschuss haben die Grünen in dieser Woche ihren Gesetzesentwurf für ein Bayerisches Kinder- und Elternrechtegesetz Gesetzentwurf (Drs. 16/10203) in die politische und mediale Öffentlichkeit transportiert. Nachdem die Staatsregierung bereits seit zwei Jahren eine Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) ankündigt, ohne Taten folgen zu lassen, hat die grüne Fraktion nun die langjährige Kritik am BayKiBiG aufgegriffen und einen eigenen Gesetzesentwurf vorgelegt.

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Flughafen Hof: Der Anfang vom Ende

Er steht für eine Politik, des Höher-Schneller-Weiter, eine Politik für Flugzeugbesitzer und eine Infrastruktur-Politik, die mehr auf Show setzt als auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger: Der Flughafen Hof-Plauen. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Seit 1994 wurden von der Staatsregierung rund 20 Millionen Euro in den Flughafen und die Subventionierung der Flugverbindung Hof-Frankfurt - namentlich die jetzt erneut insolvente Fluglinie Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbH - gepumpt. Was hat es gebracht? An manchen Tagen gibt es keine Hand voll Passagiere in Hof wie die Süddeutsche Zeitung, aber auch der Bayerische Rundfunk im April 2011 mit einem Beitrag in quer sehr schön dokumentierte. Die Pleite des Flughafens Hof ist nicht nur der Anfang vom Ende des Reginalflughafens, sondern auch das Scheitern der CSU-Verkehrs- und Regionalpolitik.

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Energiewende: FDP steigt auf die Bremse

Die Grünen im Bayerischen Landtag warnen die FDP vor einer Kehrtwende in der Energiepolitik. „Kaum kommt die Energiewende in Fahrt, steigen die FDP und wesentliche Teile der Union auf die Bremse und wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv einbremsen“, erklärt der energiepolitische Sprecher Ludwig Hartmann. Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, den Photovoltaik-Zubau bis 2020 drastisch zu begrenzen, der heute von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil begeistert begrüßt wurde, ist nach Ansicht der Landtagsgrünen ein direkter Angriff auf die gesamte Photovoltaik-Branche. „Eine Vollbremsung mit einer Beschränkung des Ausbaus der Photovoltaik um mehr als 85 % hätte fatale Auswirkungen auf die gesamte Branche, insbesondere für zahlreiche Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen in Bayern.“

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Neonazi-Mordserie: Wo bleibt die Aufklärung?

Seit Mitte November ist bekannt, dass die schreckliche Mordserie an türkischen und griechischen Kleinunternehmern auf das Konto einer rechtsradikalen Killerbande geht. Fünf der Tatorte lagen in Bayern. Doch noch immer ist der Innenminister jegliche Aufklärung darüber schuldig, welche Erkenntnisse es bislang über die Morde der NSU in Nürnberg und München gibt, auf welches Netzwerk die Täter möglicherweise in Bayern zurückgegriffen haben und warum der ausländerfeindliche Hintergrund der Morde so lange unentdeckt bleiben konnte. In der Zwischenzeit wird immer deutlicher, wie sehr der Organisationsgrad und die Gewaltbereitschaft der Neonaziszene in Bayern unterschätzt wurden. Gerade nach der Aufdeckung der NSU-Taten flammen rechte Aktivitäten verstärkt auf. Die Angst der Betroffenen wächst – umso mehr, als vom Innenministerium keinerlei Informationen über Ausmaß, Hintergründe, geschweige denn Ermittlungserfolge gegen die braune Szene fließen.

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Bild der Woche

Beeindruckend war der Protest des Agrarbündnisses in Berlin am vergangenen Samstag, der unter diesem Motto „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ stand. Viele bayerische Bürgerinnen und Bürger hatten den weiten Weg auf sich genommen, um deutlich zu machen, wie entscheidend es ist, jetzt in der EU die richtigen Weichen zu stellen. Die neue Förderperiode bis 2020 wird den Ausschlag dafür geben, ob es am Ende des Jahrzehnts noch bäuerliche Landwirtschaft geben wird oder ob immer mehr unserer bayerischen Identität verschwindet. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, Anne Franke, nahm an dem Protest in der Bundeshauptstadt teil und schaffte es mit ihrem Hut sogar auf die Titelseite des Berliner Tagesspiegels.

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